• Unsere Gemeinde

Geschichte

Die Gemeinde Ainet, früher auch Ayned oder Aineth, was soviel wie Einöde bedeutet, wurde schon damals in Urkunden erwähnt. Die Besitzer des Gebietes waren die Görzer Grafen. Die zur Ainet dazugehörenden Gebiete Alkus und Gwabl wurden 1206 erstmals urkundlich erwähnt. Erst seit 1. April 1939 zählen auch Alkus und Gwabl zu der neuen Gemeinde Ainet.


Wappen:
Am 23. Juli 1985 wurde das Wappen der Gemeinde Ainet verliehen.
Das Logo wird in Rot, Blau und Gold durch einen Göpelschnitt geteilt und in der Mitte befindet sich ein goldenes Ulrichskreuz, es erinnert an den hl. Ulrich, welcher der Kirchenpatron der Gemeinde Ainet ist.
Die drei gefärbten Flächen im Logo stehen für
 die Gemeinden Ainet, Alkus und Gwabl die zusammengewachsen sind.

Besonderheiten:
Ainet liegt ca. 7,5 km nordwestlich von Lienz und breitet sich auf der Sonnseite auf dem Schuttkegel des Taberbaches aus.
Der Taberbach wird durch den Alkuser See, welcher mit 49 Metern der tiefste Bergsee Osttirols ist, abgeleitet.

Geografische Besonderheiten und Katastrophen:
Am 14. Sept. 1899 wurden die Kirche, das Widum und zwei Nachbarobjekte durch einen Brand zerstört.
Des Weiteren folgte am 27. Juni 1903 ein Brand der den Großteil des Oberdörfls niederbrannte. Auch von den Hochwasserkatastrophen im Jahre 1965/1966 blieb die Gemeinde Ainet nicht verschont. Massive Überschwemmungen des Talbodens durch die Isel und eine Bedrohung des Dorfes durch den Taberbach waren die Folge. Darauffolgend wurden die Isel und der Taberbach reguliert.


Vereinsleben und Brauchtum
Die Ainet war bereits früh durch das Vereinsleben geprägt. Feuerwehr, Schützenkompanie, Kameradschaft, Musikkapelle und Singkreis haben schon lange Tradition. Das „Osttiroler Hackbrett“, welches ursprünglich aus Gwabl stammt, schaffte es einen Bekanntheitsgrad außerhalb von Osttirol zu erlangen. Eine Mundartdichterin und zwei Theatervereine hat die Ainet zu bieten. Auch Vereine wie die „Hos'n Krax'n“, die Sportunion, Jungbauernschaft/Landjugend und der „Krampusverein“ tragen zur Vielfalt des Gemeinschaftslebens und zur Brauchtumpflege bei.


Bedeutende Persönlichkeiten
Jakob Gliber (1825 – 1917), geboren in Ainet, schmiss seine Karriere als Lehrer in Alkus hin und absolvierte eine Ausbildung zum akad. Bildhauer in München und Wien. Er schuf Werke aus Holz und Stein für die Stiftskirche in Admont und für die Votivkirche in Wien. Eine seiner besten Werke, die Immaculata-Statue, welche aus Birnbaumholz ist, gehört der Pfarre Ainet.
Johann Oblasser (1762 – 1809). Er war Gastwirt und Schützenkommandant und wurde am 29. Dezember 1809 vor seinem Haus von einen Franzosen erschossen und über der Haustüre aufgehängt. An diesem Ort befindet sich heute ein Denkmal.